Am 15. Januar 2026 stellten im Jenaer Volksbad von 18:00 bis 21:00 sieben sozialwissenschaftliche Forschungsprojekte der Universitäten Jena und Erfurt des Sonderforschungsbereichs „Strukturwandel des Eigentums“ (SFB) ihre aktuellen Ergebnisse unter dem Titel „Wem gehört die Zukunft – Konflikte um Eigentum in der Krise“ vor. Ziel war die gemeinsame Diskussion zwischen Interessierten der Zivilgesellschaft, lokalen Organisationen und der Wissenschaft über Fragen der Ressourcenknappheit, nachhaltigen Produktions- und Wirtschaftsweisen, Klimawandelleugnung und Profiteure und Leidtragende der aktuellen Veränderungen. Über 100 Teilnehmer:innen diskutierten bei der Veranstaltung des Sonderforschungsbereichs „Strukturwandel des Eigentums“ mit und teilten spannende Einblicke zu Eigentumskonflikten in der Klimakrise.

Die Veranstaltung wurde von Silke van Dyk und Hartmut Rosa eingeleitet. Die parallel stattfindenden thematischen Gesprächsrunden drehten sich um Fragen der Windenergie, Energiewende, sozialökologische Transformation, Eigentumsverhältnisse, das Meer und die Natur. Anne Tittor leitete die Gesprächsrunde „Energiewende: Wer bezahlt unseren Wasserstoff“, Stefan Schmalz und Philipp Köncke „Grüner Boom in China: Was heißt das für »unsere« sozialökologische Transformation?“. Die Podiumsdiskussion „Zukunft im Gegenwind: Eigentum, Macht und Klimakrise. Handlungsmöglichkeiten wider den anti-ökologischen Zeitgeist“ präsentierten Sophie Lampl von Greenpeace Deutschland und Hans-Jürgen Urban von IG Metall. Silke van Dyk moderierte das Gespräch.