Deutsch-argentinisches Netzwerk sozial-ökologische Transformation in glokaler Perspektive
Nachhaltige Lieferketten in Zeiten der Dekarbonisierung
Die Menschheit steht angesichts der globalen Klimakrise vor der Herausforderung einer sozial-ökologischen Transformation. Es geht nicht nur darum, aus fossilen Rohstoffen auszusteigen, sondern Wirtschaftsprozesse, Energieversorgungen und Infrastrukturen völlig neu zu organisieren. Dabei werden zwei bis vor kurzem noch wenig bekannte Rohstoffe, Lithium und Wasserstoff, voraussichtlich eine Schlüsselrolle einnehmen.
Ziel des Vorhabens ist die Etablierung eines binationalen Forschungsnetzwerks, das sich in diesem Sinne mit der Gestaltung nachhaltiger Lieferketten in Zeiten der sozial-ökologischen Transformation am Beispiel Wasserstoff und Lithium beschäftigt. Das Netzwerk will einerseits bestehende Forschungskontakte und -kooperationen bündeln und andererseits in engem Austausch mit Zivilgesellschaft und Akteuren aus Wirtschaft und Politik operieren. Es geht darum wissenschaftliche Expertise aus dem globalen Norden und Süden zu bündeln und durch gemeinsame Aktivitäten (Forschungsaufenthalte, Veranstaltungen, Publikationen etc.) fortlaufend zu erweitern.
Das Netzwerk wurde von Wissenschaftler:innen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Zentrum für Urbane und Regionale Studien CEUR-CONICET in Zusammenarbeit mit dem Institut für Historische, Wirtschaftliche, Soziale und Internationale Studien -IDEHESI- der Universität Buenos Aires und dem Zentrum für Ökonomische Entwicklungsstudien -CEED- der Universität San Martín gemeinsam mit Praxispartner:innen gegründet.
Im Laufe des gemeinsamen Forschungsprozesses und der Aktivitäten will das Netzwerk weiter wachsen, Interessierte sind willkommen! Das Netzwerk wird vom BMFTR (Ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt) im Rahmen der Förderlinie zur Förderung von langfristigen Partnerstrukturen für Forschung und Innovation in Lateinamerika gefördert.
Die gemeinsame Forschung im Rahmen von TraSAs folgt drei Forschungs- und einer transveralen Linien, an denen gleichberechtigt Forscher:innen aus Deutschland und Argentinien zusammenarbeiten.






